Praxis Röhl

blume


"Cheiros" ist das griechische Wort für Hand, was wiederum auf manuelle Praktiken hinweist.

Bereits aus dem 5. Jahrhundert vor Christus sind Schriften überliefert, in denen Hippokrates, der berühmte Arzt, postulierte, sich Wissen über das Rückgrat anzueignen, denn von diesem gingen viele Krankheiten aus.

Im dunklen Mittelalter gab es so genannte Knochenbrecher oder besser noch "bone setters" (Knochensetzer), wie sie am englischen Hof genannt wurden. Aber keine Angst, diese Therapieform ist schmerzlos! Dieses "Einrenken" wurde ehemals von "Wundärzten" und "Badeärzten" vorgenommen und galt leider lange als Scharlatanerie.

Die moderne, wissenschaftlich anerkannte Chiropraktik geht auf den Amerikaner Daniel David Palmer (1845-1913) zurück und hat bis heute ihren anerkannten Stellenwert. Palmers Konzept definierte die Krankheitsursache als abweichende Verarbeitung der Informationen, die über die Nerven laufen.

Er beschrieb, dass Veränderungen an der Wirbelsäule, wie z.B. die Verschiebung von Wirbelkörpern (Subluxationen), die Nervenfunktion irritieren und infolgedessen Krankheiten verursachen können, denn über das Rückenmark in der Wirbelsäule werden alle Organe mit dem Gehirn verbunden.

Die Chiropraktik kann demnach dazu dienen, über körperliche Symptome (bspw. Schmerzen in der rechten Schulter) die eigentliche Störung der betreffenden inneren Organe (in diesem Beispiel: Gallenblase) zu erfassen.
Sie legt das Hauptaugenmerk auf das Muskel- und Skelettsystem (das immerhin 60% der festen menschlichen Körperbestandteile ausmacht), verbessert hier die Beweglichkeit und beeinflusst so die Durchblutung und den Stoffwechsel in den betreffenden Regionen.

Das heißt, durch das Lösen von Blockierungen, die meist
mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind, kann symptomatisch an z. B. "Hexenschuß" oder "Kopfschmerzen" gearbeitet werden.

Aber auch begleitend bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen und Funktionsstörungen ist die Chiropraktik hilfreich. Daher ist diese Therapiemethode fester Bestandteil der Osteopathie und wird in unserer Praxis durch die speziell ausgebildeten TherapeutInnen selbstverständlich und kompetent in die Behandlungen integriert.

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